Meeres Stille und glückliche Fahrt op. 112

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    Interne Referenz: 315793
    Besetzung: SATB 2Fl 2Ob 2Klar 2Fg 4Hr 2Trp Pk 2Vl Va Vc Kb
    Epochen: Klassik ca. 1730 - 1820
    Gattung: Chor
    Komponist: BEETHOVEN Ludwig van
    Herausgeber: Sven Hiemke
    Verlag: Carus
    Verlagsnummer: CV10395-03
    ISMN: 9790007188122
    Ausgabe: Klavierauszug
    DOB_Sparte: diverse weltlich
    Epoche: Klass
    Ausgabeformat: Kleinformat
    Schlagwörter: KlavAusz

    Beethovens Meeres Stille und Glückliche Fahrt op. 112 für vierstimmig gemischten Chor und sinfonisches Orchester – die Vertonung eines Gedichtepaars von Johann Wolfgang von Goethe – entzieht sich einer eindeutigen Gattungszuweisung und lässt sich am ehesten als Chor-Ode einordnen. Das Meer befuhr Beethoven zwar nie, doch seine 1815 uraufgeführte Komposition erstaunt bis heute: Die glatte Fläche des bewegungslosen Wassers und die bedrückende Windstille, die im Zeitalter der Segelschiffe nichts anderes bedeutet als Immobilität, Reiseverzögerung und knapp werdende Lebensmittel, musikalisierte der Komponist ebenso intensiv wie den auffrischenden, immer stärker werdenden Wind, mit dem Äolus, der Gott der Winde, schließlich die ersehnte „Glückliche Fahrt” ermöglicht. Die komponierte Stille des regungslosen Meeres vermittelt sich in durchweg tiefer Lage, in der der Chor das erste Gedicht zu flächigen Pianissimo-Klängen der Streicher vorträgt. Ein Überraschungsmoment bietet die musikalische Darstellung der „ungeheuern Weite”, bei der der vokal-instrumentale Satz plötzlich ins Forte crescendiert und in einen mehr als fünf Oktaven umfassenden Klang umschlägt. Die „Glückliche Fahrt” hingegen ist in unruhigen zusammengesetzten Metren gefasst, deren fließende Bewegung mit diatonischen Skalenläufen freudige Erregung und Zuversicht assoziieren lässt. Johann Wolfgang von Goethe, den Beethoven zeitlebens emphatisch verehrte, ist das Werk auch gewidmet.
    Die moderne kritische Ausgabe basiert auf der von Beethoven überprüften und korrigierten Aufführungspartitur und dem Erstdruck.